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Fondssparpläne-Vergleich 2021

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Fondssparpläne.

Klassische Anlageformen, wie Tages- und Festgeldkonten oder Sparbücher, verlieren aufgrund historischer Zinstiefs zunehmend an Attraktivität. Immer mehr Anleger zieht es daher an die Börse, wo Veranlagungen in Wertpapiere deutlich vorteilhaftere Renditen versprechen. Eine Möglichkeit, um sich gewinnbringend am Börsengeschehen zu beteiligen, ist die Einrichtung eines Fondssparplans.

Lesen Sie weiter und erfahren Sie, worauf Sie im Rahmen der Konditionen-Prüfung unbedingt achten sollten, welche Risiken ein Fondssparplan birgt und welche Anbieter von Fondsspar-Modellen bei Österreichern, verschiedenen Experten-Tests zufolge, besonders beliebt sind.

Kaufberatung zum Fondssparplan-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Fondssparplan-Testsiegers!

  • Ein Risiko-armer Fondssparplan kann auch als zusätzliche Pensionsvorsorge angelegt werden.
  • Die Kosten für einen Fondssparplan sollten möglichst niedrig sein, um Ihre Rendite-Chancen nicht zu schmälern.
  • Als Sparanlage für Ihre Kinder ist ein Fondssparplan oft ebenfalls eine gute Wahl.

fondssparplan test
Sie sind auf der Suche nach einer Möglichkeit, um Ihr Geld gewinnbringend anzulegen und so Ihr Vermögen zu mehren? Sie möchten erste Börsen-Luft schnuppern oder Ihre bisherige ETF-Komfortzone verlassen? Dann könnte die Geldanlage in einen Fondssparplan für Sie interessant sein.

In unserem großen Fondssparplan-Vergleich 2021 auf oe24.at verraten wir Ihnen, welche verschiedenen Fonds-Anlage-Typen es gibt, welches Risiko Sie mit einem Fondssparplan eingehen und welche Kosten auf Sie zukommen.

1. Wann ist ein Fondssparplan für Sie die richtige Wahl?

Wie kann Ihnen ein Fondssparplan-Rechner weiterhelfen?

Online finden Sie spezielle historische Fondssparplan-Rechner, mit denen Sie die Entwicklung des von Ihnen gewählten Fonds verfolgen können. Dazu müssen Sie Angaben zu Ihrer Sparrate machen, zu eventuellen Einmalbeiträgen, zur Laufzeit und zum Sparintervall. Auch die anfallenden Gebühren sind anzuführen. Auf dieser Basis gibt Ihnen der Fondssparplan-Zinsrechner nicht nur Ihren Endbetrag und Ihren Gewinn aus, sondern oft auch einen detaillierten Wertentwicklungsbericht. Unter Angabe der von Ihnen angestrebten Endsumme können Sie zudem Ihre dafür notwendigen Fondssparplan-Einzahlungen berechnen oder den jährlichen Kurszuwachs ermitteln.

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Ein Fondssparplan kann eine sinnvolle Investition für Sie sein, wenn Sie langfristig Vermögen aufbauen möchten. Im Rahmen eines Sparvertrages zahlen Sie regelmäßig in einen von Ihnen gewählten Investmentfonds ein.

Ihre auf diese Weise erworbenen Wertpapiere befinden sich zur Verwahrung in einem Depot. Dabei kann es sich sowohl um Unternehmensaktien als auch Staatsanleihen oder Geldmarktpapiere handeln.

Je nach Auswahl der Investmentfonds sind zudem ansehnliche Renditen bei niedrigen Kosten (oft keine Order-/Depotgebühren) möglich. So kann ein Fondssparplan eine zusätzliche Altersvorsorge sein oder Ihnen ein sicheres Finanzpolster für teure zukünftig geplante Anschaffungen bieten.

Ein weiterer Vorteil? Da in viele verschiedene Titel investiert wird, minimiert sich das Risiko im Falle eines Kurseinbruchs einzelner Aktien.

Aber wie sinnvoll ist der Vermögensaufbau mittels eines Fondssparplans? Diese Form der Geldanlage eignet sich, verschiedenen Tests zufolge, vor allem für Börsen-Einsteiger und kann auch von Anlegern genutzt werden, die noch nicht mit hohen monatlichen oder vierteljährlichen Einsätzen planen.

Zudem sollten Sie einen Fondssparplan über eine geeignete Laufzeit halten können. Doch wie lange läuft ein Fondssparplan üblicherweise? Bei weniger als 3 Jahren Haltedauer kann es vorkommen, dass Marktschwankungen und die zusätzlich anfallenden Kosten für die Administration Ihrer Fonds zu Einbußen beziehungsweise nur geringen Erträgen führen. Generell kann die Laufzeit eines Fondssparplans zwischen einem Jahr und 30 Jahren liegen.

Möchten Sie Ihre Anlage jedoch mehr als 10 oder 15 Jahre pflegen, könnte eine fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherung sich besser eignen, etwa um Vermögenszuwachs- und Kapitalertragssteuern zu vermeiden oder wenn Sie sich Ihre Ersparnisse als regelmäßige Zusatzrente auszahlen lassen möchten. Allerdings sind dann keine so flexiblen Entnahmen und Anpassungen mehr möglich.

2. In welche Risiko-Kategorien lassen sich Fonds-Investments unterteilen?

Die Art der Fonds, in die Sie investieren, entscheidet darüber, welchem Risiko Sie Ihr Geld aussetzen. Doch wie sicher ist ein Fondssparplan letztlich? Das hängt ganz davon ab, ob Sie sich für Investitionen in eher stabile Wertpapiere oder in hochspekulative Derivate entscheiden.

Im Folgenden stellen wir Ihnen in unserer Kaufberatung auf oe24.at die grundlegendsten Fonds-Typen vor, sodass Sie entscheiden können, welcher der beste Fondssparplan für Ihre Anlagestrategie ist:

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Art der gewählten Fonds für FondssparplanEigenschaften im Fondssparplan-Vergleich
Geldmarktfonds
  • risikoarme Investitionen in Geldmarktpapiere mit kurzer Restlaufzeit
  • meist in europäische oder inländische Papiere investiert, zum Teil aber auch in Fremdwährungen (geringfügig höheres Risiko)
  • geringere Renditen, aber stabile Anlage
  • auch für kurze Anlagen geeignet, da keine oder nur geringe Ausgabe-Gebühren für Fondssparplan anfallen
  • perfekt für Neueinsteiger und Anleger, die auf Sicherheit setzen möchten
Rentenfonds
  • vor allem festverzinsliche Wertpapiere (zum Beispiel Banken- und Staatsanleihen)
  • etwas längerer Anlagehorizont (circa 3 bis 5 Jahre)
  • ebenfalls für Neueinsteiger und Anleger mit Sicherheits-Fokus geeignet
  • Risiko, aber auch Renditechancen leicht erhöht im Vergleich zu Geldmarktfonds
Immobilienfonds
  • Anteile durch (insbesondere gewerbliche) Immobilien abgesichert
  • gilt in Österreich noch immer als sichere Anlageform
  • längerfristige Anlagemöglichkeit mit passablen Renditen
  • spezielle Immobilienfonds, die in Bauprojekte investieren, risikobehafteter
Aktienfonds
  • Aktienfondssparpläne mit höherem Risiko verbunden (Marktschwankungen unterlegen)
  • Geld hauptsächlich in Einzelaktien investiert
  • Risiko auch bedingt durch jeweilige Branchen und (Auslands-)Märkte
  • Renditen sehr abhängig von Fondsmanager
Hedgefonds
  • Anlage in spekulative Geschäfte, darunter Leerverkäufe, ETIs und Derivate
  • sehr hohe Renditechancen, aber auch höchstes Verlustrisiko
  • sollte ausschließlich von erfahrenen Anlegern in Betracht gezogen werden
Mischfonds
  • verschiedene Anlagen miteinander verknüpft
  • oft weniger als 50 Prozent in spekulativere Aktien investiert, Rest in sichere Anleihen
  • interner Verlustausgleich möglich
  • relativ kalkulierbares Risiko bei vielversprechenden Renditechancen

Achtung: Prüfen Sie, ob die von Ihnen ausgewählte Bank auch Lebenszyklusfonds anbietet. Dabei investieren Sie zunächst in risiko- aber auch ertragreichere Aktien, während mit fortschreitender Laufzeit das Risiko gesenkt und eher auf festverzinsliche Wertpapiere gesetzt wird.

3. Bei welchen Finanzdienstleistern können Sie einen Fondssparplan anlegen?

Baum der auf Münzen steht, was Öko Fondssparplan symbolisiert

Mittlerweile werden viele nachhaltige und explizit grüne Fonds angeboten, die Sie in Ihren Fondssparplan integrieren können.

Die meisten Filial- aber auch Direktbanken bieten, laut verschiedenen Tests, Fondssparpläne an.

Neben der Volksbank erfreuen sich diesbezüglich auch folgende Finanzdienstleister großer Beliebtheit und erhalten auch in Tests und Fondssparplan-Vergleichen immer wieder gute Bewertungen:

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  • Sparkasse
  • DKB
  • Comdirect
  • ING
  • Raiffeisenbank
  • ZKB
  • Union Investment
  • Consorsbank

Um den besten Anbieter für sich zu finden, sollten Sie entsprechende Fondssparplan-Rechner nutzen, die einige Banken zur Verfügung stellen. So erfahren Sie in wenigen Minuten, mit welcher Rendite Sie auf Grundlage Ihrer Einzahlungen und Gewinnprognosen rechnen können. Außerdem helfen Ihnen offizielle Experten-Tests zu Fondssparplänen dabei, das perfekte Produkt für Ihre Ansprüche auszumachen.

Stiftung Warentest empfiehlt generell, Fondssparpläne auf Basis vermögenswirksamer Leistungen aufzubauen und auch mit ETF-Sparplänen zu arbeiten, wobei das Institut auf die ETFs auf den MSCI World, den MSCI All Country World und den MSCI Europe-Index verweist.

Möchten Sie anstelle solcher Indexfonds einen aktiv gemanagten Fondssparplan aufbauen, lohnt sich auch ein Blick auf die durch Finanztest gekürten Testsieger unter den Fondssparplänen: den UniGlobal der Volksbank und den Deka-Dividendenstrategie-Fonds.

4. Ist ein Fondssparplan auf Basis vermögenswirksamer Leistungen auch für Sie eine Option?

Sind Sie Angestellter eines Unternehmens, haben Sie in der Regel Anspruch auf eine Unterstützung durch Ihren Arbeitgeber in Form von vermögenswirksamen Leistungen.

Darunter versteht man monatliche Zuwendungen, deren Höhe üblicherweise zwischen 6,65 Euro und 40 Euro variiert und die das Sparverhalten der Angestellten stimulieren sollen. Zusätzliche staatliche Sparzulagen machen das Modell für Viele interessant.

Zudem ist es möglich, einen VL-Fondssparplan anzulegen und damit weitere Renditen zu erzielen. Insbesondere dann, wenn Sie den VL-Fondssparplan über viele Jahre parallel zur Auszahlung der vermögenswirksamen Leistungen durch Ihren Arbeitgeber halten, ergeben sich zum Teil ansehnliche Gewinne.

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5. Fondssparpläne im Test: Worauf sollten Sie als Einsteiger achten?

Möchten Sie einen Fondssparplan kaufen, beziehungsweise einen solchen einrichten, sollten Sie sich ausgiebig mit folgenden Kriterien beschäftigen:

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  • Risiko-Einstufung der ausgewählten Fonds
  • Fondssparplan-Kosten
  • Streuung und Nachhaltigkeit
  • Art der Gewinnausschüttung

5.1. Fondssparplan-Kosten

Fondssparplan Angebot der BAWAG P.S.K.

Hervorstehend im Fondssparplan-Vergleich: Die BAWAG P.S.K. bietet einen Fondssparplan bereits ab einer Einzahlung von 50 Euro monatlich an.

Für die Verwaltung eines Fondssparplans fallen üblicherweise Verwaltungsgebühren an. Zum einen kann das genutzte Depot mit einer Gebühr belegt sein, zum anderen können Prämien auf besonders hohe Gewinne verlangt werden. Auch das Managen des Portfolios ist nur bei wenigen Fondssparplänen kostenlos. Einige Anbieter, wie zum Beispiel die Erste Sparkasse, werben mit kostenlosen Depots in der Einstiegsphase (über 3 Jahre).

Vor allem Direktbanken-Marken, wie die DKB, haben gänzlich kostenlose Depots im Angebot, ebenso wie die ING. Auch für Verkäufe fallen oft keine Gebühren an. Einen Fondssparplan ohne Ausgabeaufschlag zu finden, ist hingegen etwas schwieriger.

Dieser fällt bei jeder Einzahlung an und schwankt üblicherweise zwischen 1,5 und 5 Prozent. Auch hier können Sie insbesondere bei Direktbanken, wie der DKB, Fondssparpläne ohne Ausgabeaufschlag ergattern.

Die meisten Banken bieten günstige Fondssparpläne bereits ab 25 Euro monatlicher Einzahlung an, andere, darunter die Erste Sparkasse, verlangen mindestens 50 Euro. Eine Anpassung der Summe ist dabei jederzeit möglich.

älteres Ehepaar, das dank Fondssparplan eine kleine Zusatzpension genießt

Mit einem Fondssparplan können Sie auch Ihre Pension aufstocken, um im Alter auf nichts verzichten zu müssen.

Zudem besteht für Sie die Option, (zusätzlich) eine Einmal-Einzahlung in größerer Höhe vorzunehmen, was sich selbstredend positiv auf Ihre Endsumme auswirkt. Ein Beispiel:

Sie zahlen einmalig zu Beginn der Laufzeit Ihres Fondssparplans 10.000 Euro ein und daraufhin 50 Euro pro Monat über 15 Jahre. Sie haben sich für einen Fondssparplan mit thesaurierenden Erträgen, einem Ausgabeaufschlag von 1,5 Prozent und einer Ertragsausschüttung von 2 Prozent pro Jahr entschieden. Zusätzlich fallen 1.000 Euro Bearbeitungsgebühren an.

Ausgehend von einem Kurszuwachs von 6 Prozent stünden Ihnen nach 15 Jahren etwa 39.330 Euro zur Verfügung. Bei einer Gesamtinvestitionssumme von 19.000 Euro entspräche das einem Gewinn von circa 27.330 Euro. Zum Vergleich: Ohne die Einzahlung von 10.000 Euro zu Beginn Ihrer Sparphase beliefe sich der Endwert Ihres Fondssparplans auf etwas mehr als 12.700 Euro – inklusive eines Gewinns von circa 4.750 Euro.

5.2. Streuung und Nachhaltigkeit

Generell wird dazu geraten, sein Portfolio möglichst breit zu streuen, also möglichst viele verschiedene Wertpapiere aus unterschiedlichen Branchen und Ländern zu inkludieren. Dieses Vorgehen bezeichnet man auch als Diversifikation.

Möchten Sie einen möglichst nachhaltigen Fondssparplan anlegen, bieten sich dafür insbesondere Ökofonds an und solche, die ausschließlich Aktien von Unternehmen verwalten, die umwelt- und menschenfreundlich produzieren.

5.3. Art der Gewinnausschüttung

Grundsätzlich können Sie zwischen gewinnausschüttenden und thesaurierenden Fonds wählen. Erstere zeichnen sich dadurch aus, dass erzielte Gewinne Ihnen am Jahresende auf Ihr Konto überwiesen werden, was diese Art des Fondssparplans zu einer regelmäßigen Einnahmequelle macht.

Thesaurierende Fonds hingegen reinvestieren die erzielten Gewinne, sodass keine erneute Wiederveranlagung notwendig ist, wenn Sie Ihren Sparplan weiter mehren möchten. Die Vor- und Nachteile thesaurierender Fonds haben wir in der folgenden Tabelle für Sie zusammengefasst:

  • Nutzung des Zinseszinseffekts
  • Gewinn fällt unter ansonsten gleichbleibenden Bedingungen höher aus
  • Vorteile hinsichtlich der Besteuerung Ihres Fondssparplans
  • besonders sinnvoll, wenn Sie langfristig sparen oder mit Fondssparplan für Ihre Kinder vorsorgen möchten
  • keine regelmäßig eingehenden Erträge
  • bei kurzfristiger Anlage nicht sinnvoll

6. Häufig gestellte Fragen zum Thema „Fondssparplan“

Sie haben weitere Fragen zu Fondssparplänen, die Ihre Rente absichern oder ein zusätzliches Finanzpolster schaffen sollen? Abschließend beantworten wir für Sie auf oe24.at die am häufigsten auftretenden Fragen zum Thema.

6.1. Wie wird ein Fondssparplan versteuert?

Auf die Auszahlungen aus Ihrem Fondssparplan fallen Kapitalertragssteuern (27,5 Prozent) an. Eine Kursgewinnsteuer in Höhe von 27,5 Prozent ist außerdem auf realisierte Kurssteigerungen einzukalkulieren.

Die auf Ihren Fondssparplan zu zahlenden Steuern werden direkt von Ihrem Finanzdienstleister an das Finanzamt transferiert. Sollte Ihr Einkommenssteuersatz weniger als 27,5 Prozent betragen, können Sie Ihren Fondssparplan in Ihrer Steuererklärung zu einem niedrigeren Satz besteuern lassen.

6.2. Was ist der Unterschied zwischen einem Fondssparplan und einem ETF-Sparplan?

Fondssparplan Rechner der ING

Wie einige andere Banken auch, bietet die ING einen Fondssparplan-Rechner an, mit dem Sie in wenigen Minuten Ihre Gewinne kalkulieren können.

Ein Fondssparplan ist eine aktive Anlage, bei der ein Fondsmanager durch geschickte Investitionen möglichst hohe Gewinne zu erzielen versucht – in Abhängigkeit von der vereinbarten Strategie und Ihrer Risikobereitschaft.

Anders als ein Fondssparplan, ist ein ETF-Sparplan eine passive Anlage, da hier Investitionen nicht mit dem Ziel getätigt werden, einen Index zu schlagen, sondern ihn nachzubilden.

Dazu ist kein Fondsmanager nötig, womit die Kosten für einen ETF-Sparplan geringer sind als für einen Fondssparplan. Dafür werden jedoch auch potenziell geringere Renditen erzielt – bei einem ebenfalls niedrigeren Risiko.

6.3. Wie kann ich einen Fondssparplan kündigen?

Einen Fondssparplan können Sie jederzeit kündigen. Dazu ist üblicherweise eine schriftliche Kündigung bei Ihrer Bank nötig. Innerhalb weniger Tage sollten Ihre Einlagen auf Ihrem bei der Bank hinterlegten Konto eingehen.

Bei Auflösung Ihres Fondssparplans kann es, unterschiedlichen Tests zufolge, zu gewissen Verlusten kommen, da die Auszahlung Ihrer Fondssparplan-Einlagen ohne Ausgabeaufschlag erfolgt.

6.4. Was versteht man unter einem Riester-Fondssparplan?

Ein Riester-Fondssparplan ist ein deutsches Anlage-Tool, das im Grunde wie ein herkömmlicher Fondssparplan funktioniert. Allerdings ist die nach Ablauf der Laufzeit ausgezahlte Summe in ihrer Höhe garantiert, womit gewisse Ähnlichkeiten zur österreichischen Kapitallebensversicherung beziehungsweise zur kapitalgebundenen Pensionsvorsorge bestehen.

Während die Riester-Variante vor allem für Angestellte geeignet ist, ist der Rürup-Fondssparplan ein gerne von Selbstständigen (Dienstleistern, Herstellern, Freiberuflern) genutztes Vermögensanlage-Instrument.

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