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Fischfinder-Vergleich 2021

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Fischfinder.

Mithilfe eines Fischfinder-Echolots können Sie Unterwasserbewohner orten, die Gewässertiefe ausmessen und die Eigenschaften des Gewässerbodens auskundschaften.
Wichte Aspekte beim Kauf sind der Frequenzbereich, die Sendeleistung und die Display-Eigenschaften. Für trübe Gewässer oder im Salzwasser beispielsweise ist eine hohe Sendeleistung wichtig.
Einige mobile Fischfinder sind ohne Display ausgestattet, da sie ihre Daten aufs Smartphone übertragen. Doch so oder so muss das Lesen eines Fischfinders gelernt sein und das gelingt Ihnen am besten während der Nutzung. Werfen Sie jetzt einen Blick in unseren Fischfinder-Vergleich und entscheiden Sie sich für ein passendes Modell.

Kaufberatung zum Fischfinder-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Fischfinder-Testsiegers!

Fishfinder, echolot test

Haben Sie auch schon einmal stundenlang in Ihrem Boot mit einer Angel gesessen und kein Fisch hat angebissen? Und hätten Sie sich gewünscht, einen Blick unter die Wasseroberfläche werfen zu können, um zu sehen, wo die Fische stecken?

Dann ist ein Fischfinder möglicherweise ein geeignetes Hilfsmittel für Sie. Mit diesem Echolot können Sie Fische und Fischschwärme aufspüren und so Ihre Fangquote erhöhen.

In unserem Fischfinder-Vergleich 2021 erfahren Sie, was Sie beim Kauf eines Fischtrackers beachten sollten, denn es kommt zum Beispiel auch darauf an, in welchen Gewässern Sie fischen. Sie erfahren, warum sich ein besonders großer Frequenzbereich lohnt, weshalb eine hohe Sendeleistung wichtig ist und was einen Fischfinder-Testsieger sonst so ausmacht.

1. Fischfinder spüren Fische auf & vermeiden Berührung des Gewässergrundes

Fischfinder Verwendung

Mit einem Fischfinder können Sie beispielsweise den besten Platz zum Eisfischen ermitteln.

Wie der Name vermuten lässt, dient ein Fischfinder oder Fishfinder dazu, Fische aufzuspüren. Das Gerät wird vor allem von Anglern zur Erhöhung der Fangquote eingesetzt.

Nicht nur im Freizeit-Sektor werden Fischfinder genutzt, sondern auch auf großen Schiffen der Berufsfischerei, wobei dort noch weitere Speziallote verwendet werden, um Fische oder Fischschwärme zu orten.

Bei einem Fischfinder handelt es sich um eine Zusatzfunktion eines Navigationslots bzw. Echolots. So ein Navigationslot dient in erster Linie der Sicherheit, denn Sie können sehen, wie weit der Gewässergrund vom Boot entfernt ist und auf diese Weise eine Grundberührung vermeiden. Gleichzeitig zeigt Ihnen die Fischfinder-Funktion an, wo sich Wasserbewohner bzw. potenzielle Fische zum Fangen aufhalten.

Wie funktioniert ein Fischfinder? Echolote besitzen einen Tiefensensor, der Hochspannungsimpulse um Ultraschallbereich aussendet. Die Schallwellen breiten sich unter Wasser aus und werden von Hindernissen reflektiert und wieder an den Tiefensensor zurückgesendet. Dieser wandelt diese Wellen in elektrische Signale um, die als Bild auf einem Display erscheinen.

Fische liefern gut erkennbare Echos dank ihrer Luftblasen oder der Schwimmblase und der Fischfinder kann zum Beispiel dem Angler Informationen darüber liefern, wie viele Fische sich unter dem Boot aufhalten. Über die Größe oder Art des Fisches kann das Gerät allerdings keine Angaben machen.

2. Fischfinder-Typen: Für tiefe Gewässer eignet sich die SideScan-Bildgebung besser

Bevor Sie einen Fischfinder kaufen, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, wo Sie das Gerät einsetzen wollen. Für das Fjordangeln in Norwegen eignet sich nämlich nicht der gleiche Fischtracker wie für das Angeln im heimischen Dorfteich.

Anhand der Bildgebung durch das Echolot können Sie zwei Kategorien der Schallwellenrichtungen und damit auch von Fischfindern unterscheiden: DownScan (DownVü) und SideScan (SideVü). Ein Gerät, das beide Arten vereint, verfügt über TotalScan (etwa vom Hersteller Simrad).

Richtung der SchallwellenEigenschaften & Eignung
DownScan Imaging 
  • von Fischfindern genutzt, die auf hohen Frequenzbereichen (455 bis 800 kHz) senden
  • Bereich direkt unter Boot wird mit erfasst
  • Schallwellen reichen weniger tief – für das Meer weniger geeignet
  • geeignet für: Angeln in Seen und Flüssen
  • Hersteller & Marken: Lowrance, Garmin, Simrad, Raymarine etc.
 SideScan Imaging
  • Schallwellen werden auch seitlich ausgesendet – Wiedergabe von Tiefe und genauem Standort der Fische
  • sendet nicht nur Bilder vom Bereich unterhalb des Bootes, sondern auch von den Seiten
  • geeignet für: tiefe Gewässer (Meere)
  • Hersteller & Marken: Garmin, Humminbird, Lowrance, Raymarine etc.

Angeln oder fischen Sie bevorzugt auf dem Meer, sollten Sie sich einen SideScan-Fischfinder zulegen, für heimische, flache Gewässer ist ein DownScan-Fischfinder ideal.

3. Kaufberatung: So finden Sie den besten Fischfinder

3.1. Displays mit hoher Auflösung sind von Vorteil oder Sie nutzen Ihr Smartphone

Nutzt man ein Echolot lediglich zur Navigation, spielt die Auflösung des Displays keine große Rolle, aber beim Nutzen der Fischfinder-Funktion ist eine hohe Display-Auflösung von Vorteil.

Achten Sie darauf, dass das Fischfinder-Display eine hohe Auflösung besitzt, damit das Ablesen möglichst angenehm ist. Idealerweise ist das Display entspiegelt, sodass Sie auch bei Sonnenschein alles erkennen können.

Günstige Fischfinder haben meistens kein Farbdisplay, doch in der Regel lassen sich die Angaben auf dem Bildschirm auch in Schwarzweiß gut erkennen. Hier gilt: Je mehr Graustufen, desto besser.

Unser Fischfinder-Vergleich zeigt: Die Displays sind in der Regel zwischen 2,2 und 5 Zoll groß. Einige Fischfinder funktionieren nur in Kombination mit einem Handy (zum Beispiel die Fischfinder Deeper Pro+ oder iBobber Sonar).

Mittels Fischfinder-App können Sie die Echolot-Daten bequem auf Ihr Smartphone oder Tablet senden lassen und dort ablesen.

3.2. Eine Kombination aus hohem & niedrigem Frequenzbereich liefert die besten Daten

Fischfinder-Tests haben gezeigt, dass neuere Fischfinder für den Freizeit-Boot-Bereich mit einer hohen Sendefrequenz (etwa 200 kHz) ausgestattet sind. Bei einem hohen Frequenzbereich kann das Echolot Bilder mit mehr Details liefern, da die Wellenlänge der Schallwellen kürzer ist.

Bei langen Schallwellen – etwa im Bereich von 50 kHz – erreichen die Wellen tiefere Bereiche im Gewässer und das Echolot kann Information über die Beschaffenheit des Bodens – zum Beispiel zur Bodenhärte und zur Entfernung –wiedergeben.

Wir empfehlen einen Fischfinder, der eine Kombination aus hohem und niedrigem Frequenzbereich bietet, wie etwa 50 bis 200 kHz. Dabei handelt es sich um Fischtracker mit dem Dual-Beam-System. So können Sie sowohl detailreiche Bilder als auch Daten zur Entfernung und Bodenbeschaffenheit empfangen.

3.3. In trüben Gewässern & Salzwasser ist eine hohe Sendeleistung wichtig

echolot-truebe-gewaesser

Ein Echolot sollte gerade in tümpelähnlichen, trüben Gewässern eine hohe Sendeleistung aufzeigen.

Die Sendeleistung wird in Watt (W) angegeben und sie zeigt an, wie genau die Ortung des Echolots ist. Hier gilt: Je höher die Sendeleistung, desto besser das Ergebnis der Ortung.

Hochwertige Fischfinder besitzen eine Sendeleistung von 500 bis 4.000 Watt, das haben Fischfinder-Tests gezeigt. In der Regel sind Geräte mit besonders hoher Sendeleistung auch relativ kostspielig; dasselbe gilt für Fischfinder mit Dual-Beam-System.

Weitere hilfreiche Features oder Zubehör eines Fischfinders können sein:

  • GPS
  • Kartenmaterial (online und / oder offline) oder die Möglichkeit, eigene Karten zu erstellen
  • Fischalarm, wenn das Gerät Fische ortet
  • Temperatursensor
  • mehrsprachiges Menü

Als Zubehör kann sich bei langen Angel-Sessions übrigens auch eine bequeme Karpfenliege lohnen.

Fischen Sie vor allem unter schlechten Bedingungen wie etwa in trüben Gewässern oder in Salzwasser, ist eine hohe Sendeleistung wichtig. Achten Sie darauf, dass die Fischfinder-Sendeleistung bei mindestens 500 Watt liegt, um detaillierte Bilder erhalten zu können.

3.4. Echolotbilder sind nicht leicht zu interpretieren – Eine gute Anleitung ist wichtig

Tipps zur Fischfinder-Montage

1. Fischfinder so senkrecht wie möglich am Boot montieren
2. Echolot mittig unter das Boot montieren

Anschließend müssen Sie die richtigen Einstellungen wählen. Erscheint ein zufriedenstellendes Bild, können Sie sich mit der Interpretation der Daten befassen.

Beim Anblick des Bildes, das Ihnen der mobile Fischfinder sendet, haben Sie sich bestimmt auch schon einmal gefragt: Wie liest man einen Fischfinder? 

Echolotbilder sind meistens nicht leicht zu interpretieren. Dazu braucht es nicht nur einiges an Erfahrung und Übung, sondern auch eine gute Anleitung bzw. ein gutes Handbuch. Daher sollten Sie beim Kauf Ihres Geräts auch auf ein Handbuch oder eine ausführliche Anleitung achten.

Einige Fischfinder machen es dem Anwender leichter als andere, denn sie liefern Bilder, die die genaue Position des Fisches wiedergeben. Dies ist etwa bei der SideScan-Bildgebung der Fall. Bei den meisten klassischen 2D-Sonar-Geräten lässt sich die genaue Position der Meeresbewohner aber nicht ausmachen.

Zum Abschluss ein Argument, sich heimischen Fisch selbst zu angeln – vielleicht mithilfe eines Fischfinders: Rund 90 % des in Deutschland im Handel erhältlichen Fisches stammt aus dem Ausland. Das Problem: Die Qualitätsstandards außerhalb Europas zu Medikamenteneinsatz, Nachhaltigkeit und artgerechter Haltung entsprechen nicht den unsrigen. Dies ergab ein Test zum Thema Fisch der Stiftung Warentest (Ausgabe Juli 2015).

Was hat der Fischfinder-Test bzw. -Vergleich ergeben?

Am besten schnitt das Produkt Lucky FF918-C ab. Es ist ab 164,00 Euro erhältlich und wurde mit sehr gut bewertet. Auf dem zweiten Platz folgt Deeper Pro+, bewertet mit sehr gut, erhältlich ab 199,99 Euro. Auf den folgenden Rängen folgen:

  1. Lowrance Hook2 4x, erhältlich ab 129,85 Euro, bewertet mit sehr gut.
  2. Deeper DP3H10S10, erhältlich ab 255,99 Euro, bewertet mit gut.
  3. Garmin Striker Plus 4, erhältlich ab 146,99 Euro, bewertet mit gut.
  4. Lucky Fisch­fin­der, erhältlich ab 82,99 Euro, bewertet mit gut.
  5. Lucky FF718LiC-W, erhältlich ab 129,00 Euro, bewertet mit gut.
  6. Lucky FFCW1108–1, erhältlich ab 68,00 Euro, bewertet mit gut.
  7. Lucky Lu­cky­la­ker FF916, erhältlich ab 89,00 Euro, bewertet mit gut.
  8. Hum­m­in­bird Helix 5 Series Sonar G2 Fish­fin­der System 410190-1, erhältlich ab 283,39 Euro, bewertet mit befriedigend.
  9. Bewinner Fisch­fin­der Kamera, erhältlich ab 311,43 Euro, bewertet mit befriedigend.
  10. iBobber Sonar, erhältlich ab 100,67 Euro, bewertet mit befriedigend.
  11. Garmin Striker Vivid 9sv, erhältlich ab 630,59 Euro, bewertet mit befriedigend.
  12. FastUU Un­ter­was­ser-An­gel­ka­me­ra, erhältlich ab 158,39 Euro, bewertet mit befriedigend.
Mehr Informationen »

Welche unterschiedlichen Hersteller enthält der Fischfinder-Vergleich?

Um unseren Lesern eine möglichst vielfältige Auswahl im Fischfinder-Vergleich zu bieten, haben wir Hersteller wie Lucky, Deeper, Lowrance, Garmin, Humminbird, Bewinner, iBobber und FastUU in unseren Vergleich aufgenommen. Mehr Informationen »

Sind die besten Fischfinder im Fischfinder-Vergleich auch gleichzeitig die teuersten?

Das Sprichwort "Qualität hat ihren Preis" stimmt nicht immer. Für die vorgestellten Produkte aus unserem Fischfinder-Vergleich können Sie zwischen 68,00 Euro und 630,59 Euro zahlen. Insbesondere unser Preis-Leistungs-Sieger Lowrance Hook2 4x vereint gute Qualität zu einem angemessenen Preis von 129,85 Euro. Mehr Informationen »

Welches der Fischfinder-Modelle aus dem Fischfinder-Vergleich erhielt bisher die höchste Anzahl von Sternen seitens der Kunden?

Die höchste Anzahl an Sternen erhielt der FastUU Un­ter­was­ser-An­gel­ka­me­ra - mit insgesamt 5,0 von 5 möglichen Sternen ist dieses Produkt unter den Kunden besonders beliebt. Mehr Informationen »

Konnten sich im Fischfinder-Vergleich einige Hersteller durch Produkte mit der Bestnote "SEHR GUT" hervorheben?

Von den 8 Herstellern wurden insgesamt folgende 3 Produkte mit der Bestnote "SEHR GUT" ausgezeichnet: Lucky FF918-C, Deeper Pro+ und Lowrance Hook2 4x. Mehr Informationen »

Welche Modelle stellt die Redaktion im Fischfinder-Vergleich vor?

Nach langer Recherche verschiedener Fischfinder hat die Redaktion folgende 14 Fischfinder-Modelle ausgewählt, die sich durch ihre Produkteigenschaften auszeichnen: Lucky FF918-C, Deeper Pro+, Lowrance Hook2 4x, Deeper DP3H10S10, Garmin Striker Plus 4, Lucky Fisch­fin­der, Lucky FF718LiC-W, Lucky FFCW1108–1, Lucky Lu­cky­la­ker FF916, Hum­m­in­bird Helix 5 Series Sonar G2 Fish­fin­der System 410190-1, Bewinner Fisch­fin­der Kamera, iBobber Sonar, Garmin Striker Vivid 9sv und FastUU Un­ter­was­ser-An­gel­ka­me­ra. Mehr Informationen »

Welche weiteren Produktvorschläge erhalten Leser des Fischfinder-Vergleichs?

Lesern von unserem Fischfinder-Vergleich werden in der Regel ähnliche Produkte wie Echolot, Deeper Pro Plus oder Deeper Pro+ angezeigt. Wir bieten Ihnen daher eine geeignete Übersicht der besten Produkte, aus denen Sie Ihren persönlichen Favoriten auswählen können. Mehr Informationen »

Fisch­fin­derPreis des Fisch­fin­dersMax. TiefeAus­gangs­fre­quenz
1. Lucky FF918-C164,00 €100 m200 kHz
2. Deeper Pro+199,99 €80 m90 | 290 kHz
3. Lowrance Hook2 4x129,85 €90 m455 kHz | 800 kHz
4. Deeper DP3H10S10255,99 €100 m100 kHz | 290 kHz | 675 kHz
5. Garmin Striker Plus 4146,99 €100 m77 kHz | 200 kHz
6. Lucky Fisch­fin­der82,99 €40 m125 kHz
7. Lucky FF718LiC-W129,00 €100 m125 kHz
8. Lucky FFCW1108–168,00 €40 m125 kHz
9. Lucky Lu­cky­la­ker FF91689,00 €45 mK.A.
10. Hum­m­in­bird Helix 5 Series Sonar G2 Fish­fin­der System 410190-1283,39 €K. A.K. A.
11. Bewinner Fisch­fin­der Kamera311,43 €30 mK. A.
12. iBobber Sonar100,67 €41 m118 kHz
13. Garmin Striker Vivid 9sv630,59 €19 mK. A.
14. FastUU Un­ter­was­ser-An­gel­ka­me­ra158,39 €15 mK. A.

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